The World of Magic

BEGRIFFE RUND UM LINE DANCE VON A - Z

   

  Schrittlexikon über Living Line Dance von der NTA

 

APPLEJACKS

Z. Bsp.: Rechter Fuß wird auf dem Ballen belastet, linker Fuß auf der Ferse; rechten Fuß mit der Ferse nach innen,  linken Fuß mit der Spitze nach außen drehen (sieht von obenaus wie ein „V“ ). Dann werden beide Füße wieder in die Ausgangsposition verbracht. Das gleiche gilt auch anders herum, lediglich spiegelverkehrt.

BALL CHANGE

Auf deutsch: Ballen wechseln; gibt es in verschiedenen Variationen, z.B. Heel Ball Change oder Kick Ball Change wobei Fuß A nach vorn gekickt wird, dann neben Fuß B abgesetzt wird, danach Fuß B am Platz absetzen.

BARN DANCE    

Bedeutet so viel wie "Ländler". Dieser Western Country Tanz wurde von Cowboys in der Scheune getanz. Auch bekannt aus der Schottischen Square Dance Szene bzw. ein Überbleibsel davon. Barn Dance ist ein Oberbegriff  für alle Arten von Tänzen die in der Scheune (Barn) stattfinden. Es wurde zu einer Freizeitbeschäftigung für die Menschen des harten, bäuerlichen Lebens und gab ihnen die Gelegenheit zur Geselligkeit. Die britischen Inseln und Frankreich sind der Ursprung der heutigen Formen, Auswanderer brachten die Tänze über den großen Teich. Einige Schritte und Figuren veränderten sich unter amerikanischen Einflüssen. Heute kann man den Barn Dance auch im Irish Step Dance wieder finden. Im Line Dance gibt es auch einen gleichnamigen Tanz, der in Paaren im Kreis getanzt wird.

BASIC

Bezeichnet im Tanz die Grundschritte. zBsp beim "Two Step": quick, quick, slow, slow . Der Begriff wird hauptsächlich im Couple Dance genutzt.

BRUSH

Das jeweilige Spielbein wird von hinten nach vorne oder umgekehrt geschwungen, wobei der Ballen den Boden berührt.

BUMP

Bezeichnet man die seitliche Bewegung der Hüften. Meist werden stoßende Seitwärtsbewegungen der Hüften im Takt zur Musik ausgeführt.

CIRCLE DANCE

Wird solo oder paarweise im Kreis getanzt. Es wir gegen den Uhrzeigersinn am mittleren Rand (Slow lane) getanzt. Die Schrittfolge ist für jeden Tänzer vorgegeben, wobei man natürlich auch eigene Variationen, Drehungen etc. einbauen kann.

COUPLE DANCE

Couple Dance heißt übersetzt Paartanz, jedoch sind die Line Dance Paartnertänze nicht mit dem Standart Paartänzen wie Two Step u.ä. zu verwechseln! Hier gibt es eine festgelegte Schrittfolge, die wiederum gegen den Uhrzeigersinn getanzt wird. Der Herr und die Dame haben ihre eigenen Schrittfolgen, wobei diese in den meisten Paartänzen ähnlich oder sogar identisch sind. Der Herr führt, die Dame folgt ihm in den vielfältigen Figuren. Typischen Tänze sind z. Bsp. Sixteen Step, Cotton Eyed Joe, Passion... Sie haben ihren Ursprung in den früheren Volkstänzen der Einwanderer.

COUNTRY & WESTERN CLOSED POSITION

Getanzt wird im Kreis entgegen dem Uhrzeigersinn - Line of  Dance - Das Paar steht sich gegenüber, der Herr hält die rechte Hand der Dame in seiner linken Hand etwa in Schulterhöhe. Seine rechte Hand ruht auf der linken Schulter der Dame. Ihre linke Hand liegt in der Ellenbeuge seines rechten Armes.

CUBAN

Grundlegende Bewegungsführung beim Tanz - beim Tanz wird nicht der Körper gehoben und oder gesenkt sondern zeigt eine waagerechte Hüftbewegung. Häufig bewegen sich Oberkörper und Hüfte in entgegengesetzte Richtungen. Wenn Akzente gesetztwerden, dann häufig auf den Takten 2 oder 6. Syncopations ('&') erfolgen oft im 'Up Beat' zwischen den Measures (4 & 5 oder 8 & 1). Cuban ist zBsp: Cha Cha, Mambo, Rumba, Meringue

CUBAN CHA CHA

Der Country & Western Cha Cha ist dem Lateinamerikanischen Cha Cha sehr ähnlich. Gibt es in beiden Formen die unterschiedlichen Stile "American Style" und "International Style", so wird im Country Cha Cha wert darauf gelegt, den extremen Hüftschwung (natürlich durch das Setzen der Beine hervorgerufen werden soll) in Grenzen zu halten. Es soll hier nicht unterstellt werden, daß die Country Tänzer nicht die Hüften bewegen können oder wollen, vielmehr haben sie eine Abneigung gegen extreme Hüftbegungen, wie sie im Tunier getantzen lateinamerikanischen Cha Cha ausgeführt werden. Die Figuren sind sehr ähnlich. Der Country Cha Cha wird jedoch zu langsamer Musik getanzt, die eher an eine Rhumba erinnert.

CHA CHA

Auch der Country & Western Cha Cha ist dem latainamerikanischen Cha Cha sehr ähnlich. Beim Country Cha Cha wird aber auf extreme Hüftbewegungen, wie beim Standart ja üblich, eher verzichtet oder in Grenzen gehalten. Die Figuren sind sehr ähnlich, jedoch wird der Country Cha Cha zu langsamerer Musik getanzt.

DREHUNGEN

Es gibt verschieden Formen bzw. Arten von Drehungen, wie z. Bsp.: Pivots , Channè, Platform, Spiral und Turns.  

EAST COAST SWING

Der East Coast Swing ( Jitterbug), der auch Jive insbesondere in Europa genannt wird, ist der am einfachtsen zu erlernende Swing Tanz. (Es gibt jedoch kleine technische Unterschiede, die jedoch erst ab einem bestimmten Niveau wirklich interessant sind). Der East Coast Swing (ECS) ist ein kreisförmiger Tanz (circular dance). Die Country & Western Gemeinde hat den ECS in den letzten Jahren bedeutend weiterentwickelt. Der ECS ist jedoch nicht ausschließlich zu Country Musik tanzbar. Der Jive ist in Europa wohl der bekanntere der beiden Tänze und wird entsprechen in den Tanzschulen unterrichtet.

FLICK 

Bedeutet: schneller und scharfer "Kick" mit dem Fuß nach hinten.

FUNKY

Obwohl man beim 'Funky' auch Bewegungen wie 'lilt, smooth oder cuban' sehen kann, soll das Ganze eher die Fuß- und Körperarbeit aus Hip-Hop und Jazztanz zeigen. Häufig sind voneinander unabhängige, abgekoppelte Bewegungen einzelner Körperteile. Funky ist zBsp: Hip Hop, Jazz, West Coast Swing.

Heel Bounce

Bedeutet: heben und senken der Fersen.

Heel Splits 

Bedeutet: Hacken werden auseinander gedreht. Das Gegenteil hierzu ist der "Toe Splits", wobei hier die Fußspitzen auseinander gedreht werden.

HIP HOP

Immer mehr zieht auch der Hip Hop in den Line Dance ein. Merkmale des Hip-Hop liegen vor allem im Rhythmus der Musik. Es kommt ein jugendliches Lebensgefühl zum Ausdruck. Bewegung spielt eine große Rolle. Das Taktmaß der Hip-Hop-Musik ist der 4/4-Takt. Als Tanz hat er keine festgelegte Schrittfolge. Es werden akrobatische Breakdance-Figuren mit gehüpften bzw. gesprungenen Bewegungsteilen verbunden. Typisch ist der HipHop-Bounce ( Hüpf ) mit Betonung in den Boden. Die bekanntesten Figuren sind: Moonwalk, Smerf, Running Man, Six Step und Headspin. In amerikanschen Schulen, in denen Line Dance unterrichtet wird, ist es Normalität nach Hip Hop Musik zu tanzen. Besonders in den amerikanischen Frauengefängnissen findet diese Musik großen Anklang - Versinnbildlichung gegen Rassendiskriminierung, Drogen und Gewalt. Tanzbeispiele sind z.Bsp.: "Don`t Cha"und "Pon de Replay".

JUDGE

Bedeutet "Richter". Beim Line Dance ein Begriff aus dem Wettkampfbereich. Bezeichnet die Punktrichter ("Judges"), welche bei den Wettbewerben die Tänzer/ Couples und Teams nach den verschiedenen Kriterien bewerten.

LEVEL

Bei internationalen Wettkämpfen wird man immer mit Personen des gleichen Levels tanzen. Es gibt: Newcomer (Weniger als 1 Jahr Wettbewerbserfahrung), Novice (1-2 Jahre Wettbewerbserfahrung), Intermediate (2-3 Jahre Wettbewerbserfahrung) und Advanced (mehr als 3 Jahre Wettbewerbserfahrung).

LILT

Der Körper wird zwischen den "Down Beats" gehoben und mit dem Taktschlag gesenkt. Der Style folgt weitgehend dem Muster 'step & step'. Häufig wird der jeweils 8. Taktschlag besonders betont. Der erste Schritt fällt in der Regel auf einen "Down Beat". zBsp: Samba, Jive, Polka, East Coast Swing,  

MIXER

Mixer sind einfache Tänze im Kreis, bei denen nach jedem Durchgang, jeder einen anderen Tanzpartner vor, neben oder hinter sich hat.

MOTION

Line Dance teilt sich in fünf verschiedene Kategorien bzw. Motion auf:

  Motion Tanz
1. Rise & Fall Walzer, Foxtrott
2. Pulse (aka: Lilt) Polka, East Coast Swing, Samba
3. Cuban Cha Cha, Rumba, Mambo
4. Smooth West Coast Swing, Nightclub Two Step, Two Step
5. Streetdance (aka: Funky) Hip Hop, Breakdance
6. Novelty keine Motion, offen für alle Tänze

Es gibt rhythmische und weiche (smooth) Tänze, die wiederum nach der Bewegungsführung, den sogenannten

Motions oder auch Dance Characteristica unterteilt werden.

MOTORIK

Die Gesamtheit der vom Zentralnervensystem kontrollierten bewussten Bewegungen des Körpers wird als Willkürmotorik bezeichnet. Im Gegensatz stehen einerseits unwillkürliche Reflexe des Körpers, physiologische Mitbewegungen wie die Pendelbewegungen der Arme beim Gehen und andererseits die Mimik, die im Wesentlichen auf der Tätigkeit der mimischen Muskulatur beruht und zum größten Teil unbewusst gesteuert wird. Es wird unterschieden zwischen Grobmotorik (z. B. Reaktionsschnelligkeit und allgemeines Reaktionsvermögen, sowie allgemeine Körper- und Gliederstärke und Bewegungskoordination) und Feinmotorik (z. B. Mimik, Fingergeschicklichkeit). Eine weitere Einteilung basiert auf der Art der Bewegung: Lokomotorik (Fortbewegungen des Körpers wie Klettern, Laufen, Gehen und Springen), Mimik (Veränderungen des Gesichtsausdrucks), Vasomotorik(Veränderungen des Lumens der Blutgefäße) oder der Sudomotorik (als dem Verhalten der Schweißdrüsen) u.s.w. Außerdem kann man zwischen Psychomotorik und Sensomotorik unterscheiden. Zur Statomotorik zählen Halte- und Stützreflexe mit Blick auf die Körperhaltung. Weitere Unterscheidungsbereiche sind Gestik  (Körperbewegungen) und Pantomimik (Körperhaltung). Unter Taxis versteht man unter anderem die Axialorientierung von Kopf und Rumpf sowie Blick- und Körperkontakt (Taktilkontakt), z. B. Schulterklopfen oder Händeschütteln.

PAARTANZ

Ein Paartanz ist ein Tanz, der von zwei Personen – in der Regel Mann und Frau bzw. Herr und Dame – gemeinsam getanzt wird. Im Gegensatz zum Einzel- und Gruppentanz findet hier ein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen zwei Personen statt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein harmonisches Zusammenspiel zweier Tänzer zu erreichen: Durch das vorherige Einstudieren einer festen Choreografie mit Führung oder nur durch Führung oder durch reine Improvisation in freien Tänzen, bei denen sich die Partner ohne Kontakt gegenüberstehen. Unter Führung versteht man, dass der Führende (engl. Leader) dem Geführten (engl. Follower) durch körperliche Signale – sogenannte Führungsimpulse – mitteilt, welche Bewegung/Tanzfigur als nächstes folgt. Im modernen Gesellschaftstanz führt stets der Herr, während die Dame geführt wird; diese Vereinbarung trifft nur bei gleichgeschlechtlichen Paaren und speziellen Figuren nicht zu. Eine weitere Möglichkeit, einen harmonischen Paartanz zu erreichen, ist die Ansage durch einen Cuer, wie beispielsweise im Round Dance. Beispiele für Paartänze sind die Lateinamerikanische Tänze (Cha-Cha-Cha , Samba, Rumba, Jive und Paso Doble), die Standarttänze (Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Quickstep, Tango und Slowfox) sowie Discofox, Foxtrott, Rock`n Roll , Boogie-Woogie, Tango-Argentino und Salsa. Bsp im Line Dance sind Two Step, East Coast Swing  usw.

PHRASED

Bedeutet soviel wie mit anderen Worten anders ausgedrückt, formuliert. Oftmals findet man in Tanzbeschreibungen anstatt der Angabe der Counts das Wort "Phrased". Dies bedeutet, dass der Tanz aus mehreren Teilen ( A,B,C,... ) besteht. Die Abfolge der jeweiligen Teile kann sehr unterschiedlich sein. zBsp: AA BB A Brücke B AA BB

PIVOT TURN

Beachte hierbei immer: erst die Drehung, dann der Schritt.  Z.Bsp.: Drehung nach rechts= Gewicht befindet sich auf dem rechten Fuß und führt eine halbe Drehung nach rechts aus und setzt den linken Fuß nach hinten. Diese Drehung könnt ihr auch nach links ausführen, in dem das Gewicht auf den linken Fuß verlagert wird, halbe Drehung nach links ausführen und den rechten Fuß nach hinten setzen. Werden mehrere Pivot Turns ausgeführt, spricht man von einem TRAVELLING PIVOT. Der Travelling Pivot stellt wiederum eine progressive Drehung dar.

Der PIVOT TURN  wird oftmals verwechselt mit dem einfachen "TURN". (Siehe Turn)

POLKA

Sie wird nach sehr einfacher Musik im Zweivierteltakt getanzt und besteht aus 3–4 Reprisen zu 8, 12 oder 16 Takten. Die Bewegung ist ziemlich geschwind, doch langsamer als Galopp. Durch Ballettmeister kamen unter Aufnahme einzelner Tanzschritte aus anderen slawischen Tänzen mehrere Abarten der Polka auf.  Die Country & Western Polka hat zwar mit der alt-bekannten"deutschen" Polka den 1+2, 3+4, 5+6, 7+8 Rhythmus gemein, ist aber sehr viel anspruchsvoller, beinhaltet sie doch offene Figuren, die die laxe Haltung in der "klassischen" Polka aufhebt. Die offenen Figuren sind in deren Ansatz ähnlich denen des Two Steps, jedoch selbstverständlich im entsprechenden Polka Rhythmus auszuführen.

RESTART

Bedeutet Neustart. Der Tanz beginnt erneut. Einige Beispiele: Show Me Wot U Got, Mr. Bass Man, Black Horse, Somebody like You. Die wiederholende Schrittabfolge des Tanzes endet an unterschiedlichen Stellen und man beginnt den Tanz von vorn.

RISE & FALL

Grundlegende Bewegungsführung beim Tanz, der Körper hebt und senkt sich rhythmisch und/oder schwingt weit hin und her. Beim Heben stehen die Füße oft beieinander. Der erste Schritt fällt in der Regel auf einen 'Down Beat'.Rise&Fall ist zBsp: Walzer, Bolero, Foxtrot, Quickstep.

RIGHT WRAP POSITION

Getanzt wird im Kreis entgegen dem Uhrzeigersinn - Line of Dance Die Dame steht etwas vor dem Herrn an seiner rechten Seite. Der rechte Arm des Herrn legt sich hinter dem Rücken der Dame und er faßt ihre linke Hand in Höhe ihrer rechten Hüfte. Die rechte Hand der Dame und die linke Hand des Herrn halten sich vor den Körpern in Höhe der Gürtelschnalle.

RHYTMUS

In der Musik bezeichnet Rhythmus die Folge unterschiedlicher Tondauern (Notenwerten), die auf den Grundpuls gelegt werden. Er bezeichnet das Verhältnis der Dauer der einzelnen Töne zueinander und deren Betonung in der Musik.

PRO AM

Abkürzung für Profie Amateur. Ein Begriff aus dem Couple Dance Bereich. Bedeutet, dass ein Profi(Pro) mit einem Amateur(Am) ein Team bildet und in Wettkämpfen antritt. Die Profis sind oft die Tanzlehrer. Somit kann ein Tanzlehrer mit mehreren seiner Schüler/innen antreten.

PRELIMES

Bedeutet Vorrunde oder Halbfinale: ebenfalls ein Begriff aus dem Wettkampfbereich.

PROFESSIONAL

Mitglied eines Profiverbandes. Diese Person des Profiverbandes darf  für sein Tanzen Honorar verlangen. Weltweit gibt es rund 2884 Profis.

Salsa Line Dance

Party-Tanz aus dem o.g. Film, interessante Verbindung von Mambo- und Beatelementen. Der Originaltitel Good Lovin' aus dem Soundtrack des Films ist rhythmisch sehr schnell.

SCHIEDSRICHTER

Ein Schiedsrichter ist der ranghöchste Kampfrichter bei einer Sportveranstaltung. Er ist eine. unparteiische Person, die bei einer Sportart das Spiel oder die Veranstaltung leitet oder überwacht. Er überwacht die Zeit und den regelgerechten Veranstaltungsverlauf. Schiedsrichter treten maximal zu dritt bei einer Veranstaltung auf, haben aber meistens andere niederrangige Kampfrichter an ihrer Seite.

SCHWIERIGKEITSGRADE

Es gibt verschiedenen Schwierigkeitsgrade beim Erlernen eines Tanzes. Der Grad hängt von der Einschätzung des Choreographen ab. Es gibt fünf Level:

1.) Beginner - (Anfänger) für Tänzer mit wenig oder gar keiner Erfahrung.

2.) Beginner/Intermediate - für Tänzer mit wenig Erfahrung aber mit denGrundschritten vertraut.

3.) Intermediate -Tänzer mit Grundbegriffen & derFähigkeit auch schwierigere Schrittfolgen zu bewältigen.

4.) Intermediate/Advanced - Tänzer die d. verschiedensten Schrittfolgen/Rhythmenohne Mühe folgen können.

5.) Advanced - Tänzer die mit d. versch.Schrittfolgen/ Musikrhythmen vertraut sind und frei improvisieren können.

SMOOTH

Ist die grundlegende Bewegungsführung beim Tanz, der Körper bleibt weitgehend auf einer Höhe. Bewegungen zwischen zwei Taktschlägen ('&') sind die Ausnahme. Der Oberkörper wird weitgehen ruhig gehalten. Betonungen geschehen oft durch Pausen auf dem 4. von 4 Taktschlägen. Der erste Schritt fällt in derRegel auf einen 'Down Beat'. Smooth ist zBsp: Nightclub Twostep, Texas Twostep, West Coast Swing, Tango, Hustle.

SPIRAL TURN

Ist eine Drehung, bei der es zu einer leichten seitlichen Verlagerung der Körperlängsachse kommt, welche die Stabilität stärk und den Gewichtswechsel fördert. Nach der Ausführung des Turns sind die Beine gekreuzt. Das unbelastete Bein verbleibt hierbei in seiner Anfangsposition . Der Spiral Turn wird meist in einer Vorwärtsbewegung getanzt.

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SQUARE DANCE

Nicht zu verwechseln ist der Line Dance mit dem Square Dance. Er gehört zu den paarweise getanzten geometrischen Gruppentänzen, bei denen eine Anzahl Tänzer mehr oder weniger verschlungene Figuren tanzen. Das Besondere daran ist, dass diese Figuren Namen haben, und diese während des Tanzes von einem Tanzleiter (engl.: Caller) fortlaufend zugerufen werden. Im modernen oder Club-Style Square Dance hat der Caller die Freiheit, jede beliebige Reihenfolge zu wählen, sofern die angesagte Figur von den Tänzern verstanden wird und in der gegebenen Aufstellung getanzt werden kann. Die Tänzer brauchen sich keine Abfolgen zu merken, müssen aber lernen, die nach Zuruf des Callers zu beherrschen bzw. zu tanzen. International gibt es vorgeschrieben Figuren.

SWEETHEART POSITION

Tanzposition beim Paartanz, wo der Führer (Leader) und der Folgende (Follower) Seite an Seite stehen. Beide schauen in dieselbe Richtung. Der Leader hält die linke Hand des Followers mit seiner linken Hand vor der Brust auf Schulterhöhe und die rechte Hand, während er um den Follower hinten herum greift, mit seiner rechten Hand auch auf Schulterhöhe. Die Schritte sind für beide identisch bis auf den letzten Block zum Partnerwechsel!

TAKT

(v. lat. tactus = Schlag) Maßeinheit für den Rhythmus eines Musikstückes, z. B. 2/4-Takt = 2 Zählzeiten auf Basis von Vierteln, 3/4-Takt = 3 Zählzeiten auf Basis von Vierteln, 6/8-Takt = 6 Zählzeiten auf Basis von Achteln usw.; im Notenbild werden Takte durch vertikale Striche im Liniensystem(sogenannte Taktstriche) voneinander getrennt.

TANZLEHRER

Der Beruf "Tanzlehrer" ist in Deutschland kein staatlich anerkannter Beruf. Aus diesem Grund regelt die Ausbildung des Tanzlehrers der Berufsverband "ADTV". Die Ausbildung zum Tanzlehrerassistenten dauert 2 Jahre, die Ausbildung zum Tanzlehrer nochmals 2 Jahre. In Deutschland zählt der Tanzlehrer zu den freien Berufen, d. h. jeder darf sich ohne Ausbildung Tanzlehrer nennen und eine Tanzschule eröffnen. Sowohl ADTV als auch BDT, die zwei Berufsorganisationen der Tanzlehrer in Deutschland, bieten jedoch eine Ausbildung zum Tanzlehrer (Gesellschaftstanz) im Rahmen des Berufsbildungsgesetz an. Allerdings unterscheiden sich Lehrinhalte und Prüfungsordnungen der beiden Verbände in vielen Details. Zudem erkennt der ADTV die Ausbildung des BDT nicht an (umgekehrt ist es jedoch kein Problem). Voraussetzung für die Ausbildung zum Tanzlehrer sind der Nachweis tänzerischer Fähigkeit (Tanzabzeichen bzw. Turniertanz), eine abgeschlossene Schulausbildung und Abschluss des 18. Lebensjahrs. Der ADTV verlangt weiterhin ein polizeiliches Führungszeugnis und ein ärztliches Gesundheitszeugnis. Die Ausbildung im ADTV dauert drei Jahre. Es gibt noch weitere Fortbildungen wie z. B. zum "Kindertanzlehrer ADTV" oder "Tanzsportlehrer ADTV". Die frühere Trennung der Ausbildung zwischen "Assistenztanzlehrer ADTV" (darf unterrichten) und "Tanzlehrer ADTV" (darf sich selbstständig machen) gibt es nicht mehr. Die Ausbildung zum "BDT Tanzlehrer" dauert ebenfalls drei Jahre. Auch hier gibt es Fortbildungsmöglichkeiten, z. B. zum "BDT Aerobic Instructor" oder zum "BDT Rückenschultrainer" (in Zusammenarbeit mit der AOK).

TANDEM POSITION

Getanzt wird im Kreis entgegen dem Uhrzeigersinn - Line of Dance Die Dame steht vor dem Herrn, beide schauen in die selbe Richtung - meist nach außen. Die Hände sind in Schulterhöhe der Dame angefaßt.

TIMING

Im Linedance zählen wir volle und halbe Counts (Zählzeiten der Musik). Vier Counts ergeben einen Takt in der Musik. Ein getanztes "&" ergibt 1/2 Count (z. Bsp.: 1&2) Es ist darauf zu achten, dass bei diversen Bewegungen der Tänzer auf den gewünschten Count, sich schon am Zielort befindet und nicht erst seine Bewegung anfängt.

TURN

Beachte hierbei immer: erst der Schritt, dann die Drehung. Z.Bsp.: rechter Fuß wird nach vorne gesetzt und belastet, ihr führt eine halbe Drehung auf den Ballen nach links aus und verlagert nach der Drehung das Gewicht auf den linken Fuß, welcher am Platz verbleibt. Diese Regel gilt auch für Rechtsdrehungen. Die Schrittfolge ist lediglich spiegelverkehrt anzuwenden.

TWO STEP

Der Two Step ist der "klassische" Country & Western Couple Dance (Paartanz). Der Two Step wie er heutzutage getanzt wird, ist dem Standard Foxtrott ähnlich. Er wird mit vier Schritten auf sechs Beats getanzt, d.h. im Rhythmus 1, 2, 3 -, 5 -, entspricht quick, quick, slow, slow. Im Gegensatz zum Foxtrott wird der Two Step sowohl mit geschlossenen als auch mit offenen Figuren getanz. Gerade dies macht den Reiz dieses Tanzes aus, der mit gelaufenen Schritten (Ballen, Ballen, Ferse, Ferse) flach in den Boden getanzt wird.

WALTZ / WALZER

Der Country & Western Waltz ist dem Standard Waltzer sehr ähnlich. Der Rhythmus der Musik verlangt 6er Kombinationen (1, 2, 3, 4, 5, 6), wobei der Herr mit seinem rechten Fuß auf Schlag mit dem Tanz beginnt. Im Gegensatz zum Waltzer wird der Waltz in geschlossener Tanzhaltung, aber vor allem mit offenen Figuren getanzt. Dies ist meiner Meinung nach zum rigiden Waltzer eine willkommene Abwechslung, wobei sich die Standard Tanzhaltung lösne muß, um das Tanzen der offenen Figuren zu ermöglichen.

WALL

Bedeutet  "Wand". Im Line Dance unterscheidet man in 1-Wall, 2-Wall oder 4-Wall Tänzen. Dies bezeichnet zu wievielen Wänden der Tanz getanzt wird. 1-Wall bedeutet somit, dass der Tanz immer zu einer Wand beginnt und zur selben endet. 4-Wall hingegen wird in alle 4 Richtungen (Wände) getanzt. Der Tanz beginnt hier jeweils mit einer neuen Wand.

WEST COAST SWING

Der West Coast Swing (WCS) stellt heutzutage die fortgeschrittendste Form aller Swing Tänze dar. Dieser Tanz ist der einzige Paartanz, der es der Frau erlaubt innerhalb der Führung des Mannes die Bewegungen in ihrem ganz individuellen Stil auszuführen Beim Tanzen des WCS entsteht ein unbeschreibliches Gefühl welches vom Publikum nur schwer nachvollzogen werden kann. Die Tänzer werden eins mit der Musik und bauen ihre Bewegungen in Einklang mit der Musik aufeinander auf. Es entsteht ein stetes geben und nehmen, Spannungsauf- und -abbau, was den West Coast Swing Tänzer fasziniert. Mehr als in anderen Tänzen werden die Bewegungen dem jeweiligem Musikstil angepaßt. Heutzutage ist der West Coast Swing in Kalifornien der "Staatstanz Nr. 1", verbreitet sich allerdings über das ganze Land. Der West Coast Swing erfreut sich jedoch nicht nur in den Vereinigten Staaten großr Popularität. In Europa insbesondere in Großritannien ist in den letzten Jahren ein West Coast Swing Fieber ausgebrochen. Es wird Zeit, diesen obgleich nicht ganz so einfachen Tanz, selbst zu erlernen.

WORKSHOP

Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern, ein Lehrgang oder eine Veranstaltung in welcher sich eine Gruppe intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. Bei vielen Line Dance Workshops werden Technik und Tänze an die Teilnehmer weitervermittelt.

 

Solltet ihr Fragen zu diesen Themen haben, Änderungsvorschläge oder Neuigkeiten, dann lasst es uns wissen.

 

STAND:  20. Januar 2008

 

Website von: www.buckower-linedancer.de